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PRESSE |
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2011
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Begegnung • 3 |
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Konzert
Faszinierende Frauenstimmen
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Aufsehenerregend: Wohl noch nie sind georgische Volkslieder in der 908 Jahre alten Münsterkirche Schaffhausen erklungen. Und dabei gleich haufenweise: Liebes-, Tanz- sowie auch sonstige Volksweisen. Möglich machten das die bekannten Singfrauen Winterthur, 38 an der Zahl, sowie der georgische Frauenchor Tutarchela (Mondlicht), bestehend aus zwölf aufgestellten Sängerinnen im Trachtenlook.
Seit 2006 sind die Singfrauen und der georgische Frauenchor freundschaftlich miteinander verbunden, was sich in gegenseitigen Besuchen manifestiert. Geleitet werden die Singfrauen Winterthur übrigens von der initiativen Vollblutmusikerin Franziska Welti, welche heute am Konservatorium Winterthur Gesang unterrichtet. Vor zwei Jahren erhielt sie sogar den Kulturpreis der Stadt Winterthur. Und der Frauenchor aus Georgien steht unter der Leitung der temperamentvollen Sängerin Tamar Buadze.
Das Münster gab den imponierenden Rahmen für den gemeinsamen Auftritt. Gegen zweihundert Besucher, vorwiegend aus dem zürcherischen Weinland, kamen in den Genuss eines Frauenchorkonzertes der Superlative mit insgesamt 29 Volkslieder aus Vorderasien und der Schweiz. Übrigens: Der Nachhall der Münsterakustik störte in keiner Weise, ja gehörte eigentlich dazu. Denn auch Georgien ist wie die Schweiz ein gebirgiges Land, und somit ist man mit überschneidenden Echolauten in Volksweisen vertraut.
Beeindruckend am abwechslungsreichen Konzert waren die von beiden Chören gesungenen Lieder, voller Lebensfreude aus dem Folkloreschatz des multiethnischen Kaukasus, oft umspült mit einer leisen Traurigkeit und Melancholie. Deren exotische und doch vertraute Klänge berührten die Zuhörer unmittelbar. Die Volkslieder mit solistischen Einlagen liessen schwerelose, voluminöse Klangteppiche durch die Klosterkirche schweben.
Mit expressivem und virtuosem Gesangstil sowie mit ungewöhnlichen Klangfarben brillierten die georgischen Frauen allein. Oft begleitet von rhytmischen Zupfinstrumenten und einer Hirtenflöte sowie von Tänzen. Die beeindruckenden Volumenstärken jeder Sängerin fielen dabei auf, sodass man gänzlich der Faszination dieser georgischen Frauenstimmen erlag. Und gemeinsam mit den Singfrauen, notabene übrigens alles auswendig singend, begeisterten besonders schweizerische Volkslieder, wie "Gang rüef de Bruune" und "Sisch mer alles ei Ding", mit modernem Touch.
Den hinreissenden Abschluss bildete der rasante originelle "Moosruef". Mit stürmischen Standing Ovations bedankte sich das Publikum nach anderthalb Stunden für dieses sensationelle Gesangskonzert.
Arnold Sigg
Schaffhauser Nachrichten vom 6. Juni 2011
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2010
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In Paradisum alte und neue sakrale Gesänge
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Vorschau im Landboten vom 4. März
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Konzert
Wenn Singfrauen mit Jazzern anbandeln
Zürich, Augustinerkirche Zugegeben, der Name «Singfrauen Winterthur» kann schon ein wenig nach selbst gebackenem Kuchen und Liedchenträllern tönen. Aber weit gefehlt! Selten hat man ein Konzert gehört, an dem Amateure mit so viel Können und so wenig Nervosität auftraten und an dem so viel Verschiedenes zu einem begeisternden Gesamtbild zusammenfand das war Dialektik von ihrer sinnlichsten Seite! Man stelle sich vor: Rund 40 Laiensängerinnen studieren mit ihrer Dirigentin Franziska Welti ein knapp zweistündiges Programm auswendig (!) ein. Sie tun sich mit illustren Jazzern wie Pierre Favre, Michel Godard und Gavino Murgia zusammen; sie improvisieren, treten solistisch auf und inszenieren die Musik auch räumlich das alles mit fast paradiesischer Selbstverständlichkeit.
«In Paradisum» heisst auch ihr Programm mit religiösen Gesängen, die entweder aus dem Mittelalter und der Renaissance (von Hrabanus Maurus bis Orlando di Lasso) oder aus unserer Zeit (etwa von Agneta Sköld, Michel Godard) stammen. Ob alt oder neu, beiden Arten von Musik gemein war die klingende Spiritualität. Auch dem Chor war sie nicht fremd. Sanft und hell klangen die Stimmen, sorgsam achtete man auf den Zusammenklang, und geradezu liebevoll traf man sich auf den Schlussakkorden einträchtig, fast wie in einem Frauenkloster. Wenn dann einige Höhen mal nicht so strahlten, lag es in der Natur der Dinge. Gestört hat sich daran niemand.
Damit einem so viel weiblicher Gesang nicht zu viel werden konnte, setzte Michel Godard mit Flügelhorn und brummender Tuba einen Kontrapunkt. Und Gavino Murgias Kehlkopfgesang sowie Favres Schlagzeugsoli, die manchmal an buddhistische Musik erinnerten, öffneten den Horizont zur Religion anderer Kulturen. Auch hier wieder: Gegensätze, die wunderbar zusammenklangen aber da hatte man schon gar nichts anderes mehr erwartet.
Anna Kardos
Tages-Anzeiger 09/03/2010
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2007
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Farbiger „mutterländischer Liederkranz
... „Aus Helvetias Fundus ein mutterländischer Liederkranz“ heisst das aktuelle Programm der Singfrauen Winterthur, das am Sonntagabend im Theater am Gleis Premiere hatte. Wer bei diesem Titel an etwas altmodische, verstaubte Volkslieder denkt, liegt beim „etwas anderen Frauenchor“ völlig falsch. Franziska Welti hat mit den rund fünfzig Frauen ein beeindruckendes Programm mit traditionellen, teils unbekannten, teils ohrwurmverdächtigen Liedern einstudiert. Dass die Singfrauen mit ihren Konzerten entzücken können, hat sich schon herumgesprochen....
Perlen der Schweizer Musik
............ Bei den Anwesenden ... riefen die traditionellen Schweizer Volkslieder viele Erinnerungen wach. ... Es war eine Rückbesinnung auf die eigene Heimat, welche Franziska Welti mit dem kontrastreichen und doch stilistisch ausserordentlich stimmigen Programm ins Werk gesetzt hat.
... Beispielsweise das Lied „Anneli, wo bisch geschter gsi“ und das „Guggisbergerlied“ präsentierten die Singfrauen in geschmackvollen Arrangements von Marianne Racine, während sie in „Du fragsch mi wär i bi“ nur schon durch die wunderschöne Ausführung und die Ausgewogenheit von erster und zweiter Stimme gefielen.
... „Es wott es Fraueli z Märit gah“ studierten sie ebenso auswendig und mit kleiner Choreografie ein wie das unbekanntere „D’Appezeller Määteli“. Nie aufgesetzt wirkten die Bebilderungen der Lieder durch die Choreografin Nelly Büttikofer. ... doch besonders die traurigen Lieder berührten, und der volle Klang des Chores kam hier beeindruckend zur Geltung. ...
Eine souveräne Leistung
Eine weitere Tradition stellten die gejodelten „Zäuerli“ dar, die die Frauen mit Juchzern, Kuhgeläut, Talerschwinge und Händen in den Hosentaschen in verschiedenen Liedern wie dem „Chüehreiheli“ oder dem „Villgauer“ so bestechend darstellten, als wenn sie nie etwas anderes gesungen hätten. Das Trio Viviendo unterstützte den Chor durchwegs mit dezenten bis anspruchsvollen Klängen. ... Alle Beteiligten haben die grosse Herausforderung souverän gemeistert. ...
Ramona Früh
Der Landbote, 6.11.2007
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Wenn Frauengesang Länder verbindet
Was im letzten Oktober in Georgien begann, geht nun in Winterthur weiter: die Begegnung der Frauenchöre „Tutarchela“ und „Singfrauen“.
Sei sind wirklich spontan: Weil dem Fotografen das Licht im Saal der Kirchengemeinde Veltheim zu dunkel ist, proben die „Singfrauen“ mit ihren zwölf Besucherinnen aus Georgien halt im Garten. Und wollen nach den gemachten Bildern kaum mehr rein. ... Einige von ihnen haben sich länger nicht mehr gesehen, genauer seit dem letzten Oktober, als ein Teil der „Singfrauen“ bei den Frauen von „Tutarchela“ in Georgien zu Besuch war. ...
Verständigung ohne Worte„
Bereits vor einigen Jahren hatten wir ein georgische Lied in unserem Repertoire“, sagt Franziska Welti, Gründerin der „Singfrauen“. Als diese dann einen Film der deutschen Dokumentarfilmerin Ruth Olshan über georgische Musik gesehen hatten, nahmen sie Kontakt auf zum porträtierten Frauenchor. Die Freundschaft mit „Tutarchela“ fand ihren Anfang.
Miteinander sprechen können die Frauen zwar kaum ... Dafür hätten sie stundenlang zusammen gesungen, geprobt und getanzt, ... So haben die „Singfrauen“ 30.000 Franken an Sponsorengeldern gesammelt, um diesen Austausch zu ermöglichen und gemeinsam mit „Tutarchela“ in der Schweiz auftreten zu können.
Jung und doch renommiert
Erst 2004 gegründet, hat der Chor „Tutarchela“ bereits viele Auszeichnungen und Preise in Georgien gewonnen. ... Für die Konzerte haben die Frauen von „Tutarchela“ als auch die „Singfrauen“ Volkslieder aus dem Repertoire des andern Chors gelernt, damit sie an den Auftritten auch einen gemeinsamen Teil haben.
So singen Georgierinnen und Schweizerinnen gemeinsam „Du fragsch mi, wer i bi“ auf Berndeutsch mit so viel Sehnsucht, dass sogar der Fotograf Gänsehaut bekommt, ...
Marisa Eggli
Der Landbote, 12.05.2007
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2006 |
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VogelfreieSingfrauen Tour du Monde
"...Die Winterthurer „Singfrauen“ zogen andere Saiten auf. Die mit gut fünfzig Sängerinnen leicht stärkere Formation beschränkte sich bei diesem Anlass auf Volkslieder aus dem näheren Kulturkreis sowie aus Osteuropa. Auch wenn die Frauenthematik in diesem Ensemble sicherlich nicht ausgeblendet wird, so geht es Franziska Welti doch in erster Linie um die Musik, und dafür nehmen die Sängerinnen immer wieder anstrengende Stimmbildungslektionen in Kauf. Ein dynamischer und wandlungsfähiger Klang sind die Früchte dieser Bemühungen. Und auch dieser Chor verfügt mit Mayte Frey und Nina Kuhn über stimmlich bestens präparierte Solistinnen.
Nach der Pause fusionierten die beiden Ensembles zu einem Frauenchor von ansehnlicher Grösse. Spritzige Volkslieder von Südafrika über den Balkan bis in die Schweiz brachten die Sängerinnen wie auch das Publikum in Bewegung. Mit Poppigem und Weltmusik aus England, USA und Südafrika wurde schliesslich der Bogen zurück zum Repertoire der „Vogelfreien“ gespannt. Zwar zeigten sich die Frauen auch a cappella stark, doch ohne die Musikerinnen Cristina de Simoni (Klavier), Violetta Manojan (Akkordeon), Sibylle Raths (Perkussion) und Jojo Kunz (Kontrabass) hätte der Abend an Rhythmus und Farbigkeit viel eingebüsst. Der Lärm der vorbeieilenden Züge am Lagerplatz 27 machte den Akteurinnen zuweilen arg zu schaffen, war aber der Preis für diese in mehr als einer Hinsicht coole Location auf dem Sulzerareal."
Der Landbote, 19.6.2006 |
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2004
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Magnifcat Frauenchormusik aus Italien
"...Genau diese Affinität der Frauen zum Singen in der Gemeinschaft hält seit sechs Jahren die "Singfrauen Winterthur" zusammen. Die Dirigentin Franziska Welti versteht es dabei, dem Frauengesang durch ein breit gefächertes Repertoire immer wieder neue Facetten abzugewinnen. Über die geistlichen Gesänge aus der Renaissance tastete sich der Chor über ein "Ave Maria" von Zoltan Kodaly zielsicher an die Volkslieder aus Osteuropa heran. Unter wechselnder instrumentaler Begleitung und mit kehligem Gesang der Osteuropäerinnen gewannen die temperamentvollen Singfrauen schliesslich gänzlich die Herzen des Publikums."
Der Landbote, 10.7.2004 |
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2003
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Bezirksgesangsfest in Seuzach
«. . .Sie kamen, sangen und siegten: Wo immer die Singfrauen Winterthur auftreten, hinterlassen sie freudig bewegte Gemüter.
Erfolgsgeschichten haftet im Nachhinein gerne Mühelosigkeit an. Doch vor den Erfolg haben die Götter den Schweiss gesetzt, aber das liessen die über vierzig singenden Frauen unter der so energischen wie kompetenten Leitung Franziska Weltis leicht vergessen. (. . .) Repertoires zur gefälligen Kenntnisnahme, zum anderen eine finanzielle Bezuschussung ihrer Venedigreise, die in Kürze bevorsteht. Vom 15. bis zum 18. Mai werden die Singfrauen Winterthur an einem europäischen Chortreffen in Venedig teilnehmen, sich dem Wettbewerb stellen, neue Impulse sammeln und schliesslich auch die Lagunenstadt geniessen.
(. . .) Zunächst galt das Interesse dem klassischen Chorgesang. Ein Frühlingskanon von Orlando di Lasso machte den Anfang, es folgten geistliche Lieder und auch schwärmerische weltliche Gesänge. Der zweite Teil war der leichteren Muse gewidmet, mit Volksliedern aus Mazedonien, Kroatien, der Schweiz und Italien. Selbst amerikanische und jiddische Klänge fehlten nicht. Das Problem der Instrumentalbegleitung christliche Kirchenmusik arbeitet nun mal gerne mit dem Orgelklang war durch das Spiel des Akkordeonisten Mario Porreca mehr als provisorisch gelöst worden. Und als sei die Leitung ihres Chores nicht schon Anforderung genug, griff Welti auch noch höchst persönlich zur Trommel. Man mag es den engagierten Singfrauen aus Winterthur gönnen, dass ihre Arbeit an der Stimme, an musikalischen Linien und vielsprachigen Diktionen in Venedig ebenso viel Bewunderung findet wie in der Heimat. Ein begeistert gerauntes «isch das schön gsi» war an diesem Nachmittag jedenfalls öfter zu vernehmen. . . »
Der Landbote, 15. April 2003 |
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Jubiläum 20 Jahre Frauenmusikforum Schweiz
«. . . Zaubersprüche, Gemurmel, wellenartige Klänge, Wortstücke, vermischt mit Toneffekten, und die Spannung zwischen Klassik und Moderne das Konzert der «Singfrauen» am Samstag im Konservatorium hat gefordert.
«Volkslieder und Zaubersprüche» heisst die Komposition der Winterthurer Komponistin Regina Irman, die sie als Auftragsarbeit für die «Singfrauen» geschrieben hat (. . .) Den Teil der Volkslieder hat Regina Irman aus jiddischen und russischen Liedern zusammengestellt, wobei die Klänge und Klangfarben eine zentrale Rolle gespielt haben (. . .) Neben den modernen Klangexperimenten von Regina Irman haben die «Singfrauen» in Begleitung von Instrumenten auch Klassiker der Chormusik gesungen: O dulcis Jesu, Surgamus omnes, Gloria in altissimis Deo und Laudate Pueri (. . .) Vor 20 Jahren gegründet, setzt sich das Frauenmusikforum weiterhin für Musik schaffende Frauen ein. Das Konzert vom Samstag ist für den 20. Geburtstag des Frauenmusikforums eingeübt worden. Das Forum selbst hat eine Ausstellung lanciert:«Frau und Musik eine Erfolgsgeschichte» verschafft einen Überblick über Komponistinnen und Musikerinnen verschiedener Epochen, deren Ruhm und deren Bemühungen um Anerkennung. Noch bis am 13. Dezember 2002 ist die Ausstellung im Winterthurer Konservatorium zu sehen. . .».
Der Landbote, 10. Dezember 2002 |
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2002 |
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Sommerkonzert
«. . . Die Singfrauen haben für ihr Sommerkonzert gleich ein ganzes Orchester aufgeboten und dieses besteht zudem vorwiegend aus Akkordeons (. . .) Mit dem dynamischen kroatischen Volkslied “Grad Se Beli", “Goldene Boos", einem lichtensteinischen Lied über die Hinrichtung einer Räuberin und der Adaption des brasilianischen “Orfeo Negro" ist die Stimmgewalt des Chors zwischendurch a cappella zu bewundern. Ausnahmslos rein werden die verschiedenen Stimmen intoniert; gesungen wird zumeist auswendig und mit bemerkenswerter Präsenz (. . .) Mit “Besame Mucho“ ist noch einmal die harmonische Interaktion der Singfrauen mit dem Orchester zu geniessen, welche hernach in einem hypnotisierenden “Dalmatinischen Tanz" und dem mazedonischen “Sto mi e milo" ihren Höhenpunkt erreicht (. . .) »
Landbote, 8. Juli 2002 |
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Nachtgesänge ein musikalisch-literarisches Nachtprogramm
«Lichtsterne übersäten Decke und Wand. Leise tönte ein Lied. Die Sängerinnen blieben unsichtbar. Erst allmählich stiegen sie, wie im Schein von Laternen, die seitlichen Treppen herab (. . .) Die Frauenstimmen fanden ihren Kontrast in der tiefen Stimme des Cellos von Vera Bauer. Mit improvisierten Klängen bettete die Sprecherin und Musikerin ihre Rezitationen ein (. . .) Ins Programm wurden burleske Texte wie «Der Zwölf-Elf» von Christian Morgenstern und humoristischen Noten wie Mascha Kalékos «Stickmusterspruch fürs Kopfkissen» aufgenommen. Aber auch schwermütige Gedanken, welche die Nähe der Nacht zum Tode thematisierten, wie Luisa Famos' Gedicht «Der Flügel des Todes hat mich berührt» (. . .) Das Publikum war von den «Nachtgesängen» begeistert. Die Lust der Frauen am Singen und ihre Ausstrahlung haben den Funken zum Springen gebracht. Die attraktive Programmgestaltung mit Vera Bauers durchdringenden Rezitationen und der stimmungsvolle Rahmen machten diesen Abend zu einemzu einem besonderen Erlebnis (...) ».
Der Landbote, 29. Januar 2002 |
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2001
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Chorkonzert Geistliche Musik aus verschiedenen Jahrhunderten
« . . Die Chorleiterin Franziska Welti hatte für dieses Konzert sinnvolle Texte von namhaften Komponisten musikalisch verarbeitet, ausgewählt und einstudiert. Mit klarer, prägnanter Dirigierweise führte sie animierend durch die abwechslungsreiche Folge der anspruchsvollen Werke. Volle Aufmerksamkeit und Freude am gemeinsamen Musizieren führten zu vorzüglichem Chorklang, perfekter Aussprache und einer lebendigen, beseelten Dynamik, (. . .) Skeptiker, welche glauben, Frauenchören fehle es an Tiefe und Kraft, wurden bei diesem Konzert eines Besseren belehrt.
(. . .)»
Der Landbote, 29.Mai 2001 |
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Frauenchorkonzert mit dem Serpent-Chor
«Viel Applaus ernteten der Serpent-Chor aus Zürich und die Singfrauen Winterthur am Sonntagabend im Salzhaus. (. . .) Beide Chöre glänzten mit vitaler Ausstrahlung, Präzision sowie frischem, starken Klang. (. . .)»
Der Landbote, 29. Mai 2000 |
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2000 |
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Jubiläumsveranstaltung der Tuchreform Winterthur
«Die Singfrauen Winterthur unterhielten das Publikum mit einer vielseitigen Darbietung vom Tango bis zum mazedonischen Liebeslied. Ein Fest im Kleinen. Köstlich war vor allem auch die komödiantische Einlage über die Freuden und Leiden des Strickens.»
Textilarbeit und Werken, November/2000
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